Professorin für Städtebau und Städtebauliches Entwerfen

Die einzelnen Lehrinhalte werden nachfolgend skizziert hinsichtlich ihrer Beiträge zu einer Methode/ Didaktik der Lehre im Verhältnis zu dem Spannungsfeld „regionaler-internationaler“ Beiträge zur Gestaltung von Raum und zur Gewinnung von Nachhaltigkeit

International Mastercourse of Architecture, MA, DIA-Dessau

    • Vorbereitung und Betreuung von Master-Theses Arbeiten
    • Mitarbeit bei Aufbau und Durchführung des Master-Studiengangs Master of Arts in Architecture seit 1999. Vorlesungen und Übungen in den Fächern Urbanism (seit 2000, 2-semestrig), Spatial Planning (2003 – 2007, 1-semestrig) und Research Methods (seit 2003, 1-semestrig), sowie Grounded Theory (seit 2016, 1-semestrig als Elective zur Ergänzung von Research Methods), Konzeption von Master-Studios in Kooperation mit anderen Städten und Schulen sowie in Kooperation mit dem Master-Kurs Landscape Architecture, Bernburg, und dem Master-Kurs Integrated Design, Dessau, HS Anhalt, sowie mit der Stiftung Bauhaus, Dessau
    • One-year-Thesis-Studios:

2018 – Cairo – In Transformation
2017 – Urban Village – Rural Town
2016 – Productive spaces
2015 – Intimacy in the public realm
2014 – Innovative nuclei for a healthy region
2013 – Infrastructure urbanism
2012 – Sacred spaces
2011 – The urban and the rural

Studio, Schwerpunkt Urbanism

Erfassung, Anwendung und Entwicklung internationaler Kriterien für die Qualität von Raum und deren Übersetzung in örtlich besondere Werte. Gestalterische Antworten auf die Herausforderung besonderer Situationen von Kultur und Planungssystem (Auslands-Exkursionen; Lodz, Malta, Paris, Montevideo, Cairo, …). Schwerpunkte: Werte zur Qualitätsbestimmung in Fällen von Wachstum sowie Verfall. Argumentationshilfen für benachteiligte Gebiete mit und ohne Investitionsdruck. Umgang mit dem Wandel von Kulturen unter Einfluss wechselnder Regierungen, wie z.B. frühere realsozialistische Staaten oder Diktaturen. Zusammenführung von Analyse und Konzeption sowie Strategien zur Umsetzung für das Spannungsfeld „öffentliche-private Räume“. Anwendung der Theorie von Henri Lefebvre: Raumnutzung, Raumkonzepte, Raumbilder, und deren Bezug zu Zeit und Ort. Erfassung (+ sinnliche Wahrnehmung) und Stellungnahme (+ rationale Einordnung) zu den Bedingungen von Kulturen und Topographien von Werten zur örtlich besonderen Steuerung von räumlicher Transformation im jeweiligen Land. Die Herausforderung unterschiedlicher kultureller Bedingungen ist zentrales Moment der räumlich-thematisch mehrschichtigen Methode und bereitet auf mehrdisziplinäres Arbeiten vor.

Pflichtfach Urbanism I

Erfassung der Phänomene und Prozesse von Stadtstrukturen, ihrem Wandel und deren Wirkung auf die Arbeitsfelder der gestaltenden Professionen. International: Bezug zur Herkunftsstadt der Studenten. Schulung der Wahrnehmung und zeichnerischen Wiedergabe von Strukturen und Atmosphären

Pflichtfach Urbanism II

Erforschung regionaler und örtlicher Besonderheiten im Kontext der entwurfsbezogenen Übungen für die Aufgabe „Creating a location“. Hierbei werden Raumnutzungen und strukturelle Potentiale für Wandel erfasst, ein Ort des Eingriffs zur Qualifizierung wird gewählt, für diesen Ort werden Konzepte der Raumbildung, der Raumnutzung und Strategien der Vermarktung und Durchführung gesucht, unerwünschte Effekte, die durch den planerischen Einfluss entstehen könnten, sollen erkannt und vorbeugend ausgeschlossen werden.

Pflichtfach und Wahlpflichtfach Research Methods

Darstellung und Entwicklung von Methoden zur Erfassung und Entwicklung von Wissen für die Arbeitsfelder der gestaltenden Professionen, Hinführung zur Research- oder Design-Thesis. International – regional: Bezug zu frei wählbaren Themen. Die Reflektion der Europäischen Kultur der Aufklärung wird thematisiert.

Master Facility und
Real Estate Management, Msc

Pflichtfach Stadtentwicklung und Infrastruktur

Einführung in ein mehrdisziplinäres Verständnis von Raum mit Bedeutung von Raumbildung als Wirtschaftsfaktor. Vermittlung planungsmethodischer und rechtlich-strategischer Aspekte zur Anwendung im konkreten Fall. Training in Zielfindung, Argumentation und Mediation von Beiträgen zur Steuerung, Kontrolle und Begleitung von Maßnahmen der Infrastrukturplanung im Rahmen der Projekt – und Stadtentwicklung.

Projekt Stadt (bis 2005)

Planerische und entwerferische Stellungnahme zu speziellen Themen, die mehrere räumliche und thematische Ebenen umfassen.

Wöchentliche Vorlesungen/ Übungen “Städtebau” im 3. und 4. Semester für Studenten der Vertiefungsrichtungen Entwerfen, Hochbau, Denkmalpflege, Städtebau. Systematischer Aufbau von Bausteinen zur Erfassung, Bewertung und Konzeption von Stadt- und Landschaftsraum, auf der Strukturlehre aufbauend. Beispiele aus der Region Dessau.

Wöchentliche Seminare in Kooperation der Fächer Städtebau, Baugeschichte, Zeichnerisches Gestalten, Plastisches Gestalten, Computer Aided Design und Facility Management im 1. und 2. Semester für Studenten der Studienrichtungen Architektur und Facility Management.